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Pharmaindustrie

Hohe Energiepreise könnten Investitionen hemmen

Boehringer Ingelheim
Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna.(c) PEROUTKA Guenther / WB (Guenther PEROUTKA /WB)
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Boehringer Ingelheim investierte zuletzt Hunderte Millionen in den österreichischen Markt. Die hohen Energiepreise darf die stark regulierte Industrie jedoch nicht weitergeben, zum Nachteil neuer Investitionen.

Boehringer Ingelheim ist so etwas wie das Pharmaunternehmen der Stunde. Im Oktober eröffnete das deutsche Unternehmen sein biopharmazeutisches Produktionswerk in Wien – mit einem Volumen von 700 Mio. Euro die bisher größte Investition der Unternehmensgeschichte. Und erst vergangene Woche setzte Boehringer Ingelheim, das europaweit zu den größten Familienunternehmen zählt, noch einmal einen drauf: 1,2 Mrd Euro sollen in den kommenden Jahren in neuen Standort in Bruck an der Leitha fließen, an dem bis 2026 rund 800 Menschen Arbeit finden sollen.

Als „größte Meilensteine der Unternehmensgeschichte“ wurden die beiden Rekordinvestitionen bei der am Dienstag stattfindenden Präsentation der Jahreszahlen gefeiert. Die Bilanz liest sich durchwegs positiv: Im vergangenen Jahr kletterte der Umsatz um mehr als fünf Prozent auf 20,6 Mrd. Euro (2020: 19,6 Mrd. Euro). Bereinigt um Währungseffekte stiegen die Umsatzerlöse um 7,5 Prozent. Ein Fünftel des Umsatzes floss in Investitionen in Forschung und Entwicklung (plus 11,7 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ging um 117 Mio. Euro auf 3,9 Mrd. Euro zurück.

„Alle Geschäftsbereiche übertrafen die Erwartungen“, klopft sich die Geschäftsführung bei der Bilanzpräsentation im pfälzischen Ingelheim selbst auf die Schultern.