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Corona-Politik

Grüner Pass wird verlängert, FPÖ fordert Abschaffung

Gesundheitsminister Johannes Rauch hat angekündigt, dass der Grüne Pass länger gültig bleiben soll. Die Details dazu werden für Anfang kommender Woche erwartet.

Die Gültigkeit des Grünen Passes wird verlängert. Das hat Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) am Dienstagabend im ORF-"Report" angekündigt. Ab wann die Verlängerung gilt und für wie lange, will er spätestens Anfang kommender Woche kundtun. Rauch versicherte aber bereits, dass niemand auf einen Urlaub wegen eines auslaufenden Grünen Pass, der Impfung gegen das Coronavirus oder der Genesung von Covis-19 abbildet, verzichten wird müssen.

Abgelehnt werden vom Minister Forderungen zur Ausweitung der Ausnahmen bei der Corona-Test-Kontingentierung. Entsprechende Wünsche waren ja für niedergelassene Ärzte und pflegende Angehörige laut geworden. Es gehöre schon zum ruhigen Handwerk dazu, nicht sofort an jeder Schraube zu drehen. Bei dem gegenwärtigen Testregime bleibe es jetzt einmal bis zur Vorbereitungsarbeit für den Herbst.

FPÖ für Abschaffung des Grünen Passes

Ankündigungen, die der FPÖ zuwider laufen. Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak argumentiert am Mittwoch in einer Aussendung, dass die allermeisten Länder 3-G-oder 2-G-Regelungen längst abgeschafft hätten: "Die eigentlich logische Konsequenz daraus wäre, den Pass wie ursprünglich geplant mit Ende Juni 2022 auf die Müllhalde zu werfen."

Der "Grüne Pass" stehe wie kein anderes Instrument für die Überwachung jedes einzelnen EU-Bürgers, findet Kaniak. Durch den schrittweisen Abbau der Test-Infrastruktur sei es für nicht geimpfte Menschen in Zukunft wohl auch mit hohen Kosten verbunden, wenn sie nachweisen müssten, dass sie nicht mit Corona infiziert seien.

(APA)