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Energie

Drei Milliarden Windfall-Profit für Ölfirmen

Die Preise an den Tankstellen schockten Anfang Mai viele Autofahrer.(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Laut einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie brachte der Ukraine-Krieg den Produzenten fossiler Treibstoffe zehnstellige Zusatzeinnahmen.

Wien. Es war die erste Auswirkung des Ukraine-Krieges, die die Menschen in Westeuropa selbst gespürt haben. Nachdem die Ölpreise kräftig angestiegen sind, machte sich das auch an den Tankstellen bemerkbar. Anfang März musste hierzulande zeitweise deutlich über zwei Euro für einen Liter Benzin oder Diesel bezahlt werden. Gegenüber dem zuvor gängigen Niveau ein Plus von gut 50 Prozent.

Die gestiegenen Preise trieben nicht nur den Autofahrern die Zornesröte ins Gesicht, sie sorgten auch für eine Reaktion der Politik. Einerseits in Form eines Hilfspakets, aber auch in Form einer Prüfung durch die Wettbewerbsbehörden, ob es beim Preisanstieg zu Unregelmäßigkeiten in Folge zu geringen Wettbewerbs gekommen ist. Der Verdacht steht im Raum, dass sich Ölkonzerne im Rahmen der Verteuerung noch ein extra Körberlgeld geholt haben.