Antrieb

Wie Humor dem Führungsstil dient

(c) Marin Goleminov
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Lachen verbindet und sorgt für Leichtigkeit. Davon ist Roman Szeliga, Facharzt und Unternehmensberater, überzeugt. Besonders in Krisenzeiten sei ein positiver Fokus essenziell.

Am Arbeitsplatz auch einmal herzhaft lachen zu können, das wünschen sich viele: Jeder zweite Österreicher sehnt sich nach mehr Humor im Berufsleben. Gemeinsames Lachen schafft eine entspannte Atmosphäre und steigert die Resilienz. Doch Pandemie und Ukraine-Krieg erschweren es vielen, im (beruflichen) Alltag heiter zu bleiben: Aktuellen Studien zufolge fühlt sich fast die Hälfte der Arbeitnehmer im Job durch die Pandemie stärker unter Druck gesetzt. Deshalb sei es „an der Zeit, die bewusste Kultivierung von Humor in Unternehmen voranzutreiben“, sagt Roman Szeliga, Facharzt für Innere Medizin, Buchautor und Businesscoach.

Was es dazu braucht, sind humorvolle Impulse: Meetings mit einer positiven Geschichte zu starten, Abwesenheitsnotizen kreativ zu gestalten, insgesamt die (positive) Macht von Worten zu nutzen. Auch größere Projekte, wie „Antiraunzzonen“, in denen ausschließlich positive Gespräche stattfinden, oder erfreuliche Überraschungen sorgen für mehr Leichtigkeit. Dafür müssten Führungskräfte bereit sein, über sich selbst zu lachen, sagt Szeliga. Gelinge die Kultivierung von Humor im Unternehmen, führe sie zu geringerer Wechselbereitschaft und zu mehr Leistung, da die intrinsische Motivation durch Humor verstärkt werde


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