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US-Dollar

Welche großen Vorteile eine Leitwährung mit sich bringt

Dank der Stellung des US-Dollar als Reservewährung können die USA problemlos ein konstantes Leistungsbilanzdefizit verkraften.

Leitwährungen gibt es, solang es die Menschheit gibt. Eine einst sehr wichtige wurde etwa 211 vor Christus eingeführt. Damals stand das Römische Reich inmitten des Zweiten Punischen Krieges. Der karthagische Heerführer Hannibal hatte Rom bereits einige empfindliche Niederlagen beschert, der Kampf um die Vormachtstellung im Mittelmeerraum war alles andere als entschieden.

Inmitten dieser Zeit beschloss das junge und noch weitgehend auf Italien beschränkte Reich die Einführung einer neuen, einheitlichen Währung – des Denar. Die 4,2 Gramm schwere Silbermünze sollte das zentrale Geld Roms werden. Und nachdem sich das Kriegsglück gewandelt hatte und Rom in den folgenden drei Jahrhunderten zur bestimmenden Macht geworden war, war auch der Denar allerorts das einzige und wahre Geld, um Waren oder Dienstleistungen einzukaufen. Die römischen Legionen trugen den Denar mit sich, wodurch die politische Macht Roms über die eroberten Provinzen auch wirtschaftlich gefestigt wurde.