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Analyse

Der plötzliche Hype um die Aktiensplits

Alphabet, Amazon, Tesla und zuletzt auch ausgerechnet GameStop: 2022 bringt Investoren eine Vielzahl an Aktiensplits, die sich zumindest kurzfristig auf die Kurse auswirken. Anleger sollten dabei auf einige Punkte achten.

New York. Es ergibt eigentlich keinen Sinn, aber wenn der Chef einer börsennotierten Firma den Kurs kurzfristig antreiben will, braucht er nur einen Aktiensplit zu verkünden – so scheint es zumindest. Von Riesen wie Alphabet, Amazon und Tesla bis zu Nebenbaustellen wie GameStop: Viele Unternehmen haben heuer einen Split verlautbart. Eine Gemeinsamkeit ist, dass die Papiere nach der Ankündigung einen Kurssprung hingelegt haben.

Von einem Aktiensplit ist die Rede, wenn ein Unternehmen entscheidet, die Zahl der gehandelten Papiere zu vervielfachen. Im Gegenzug reduziert sich der Kurs und am Börsenwert ändert sich nichts.

Zwei Gründe für einen Split

Am Beispiel des geplanten 20:1 Splits von Amazon: In etwa zwei Monaten wird die Aktie um ein Zwanzigstel notieren – zum heutigen Kurs wäre das in etwa ein Wert von 155 Dollar anstelle des aktuellen Kurses von 3100 Dollar. Im Gegenzug erhält jeder Investor 19 zusätzliche Papiere pro gehaltener Aktie. Der Gesamtwert des Investments bleibt also exakt gleich.