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Bühne

Der „Weiberrat“ verbindet die Generationen

Zwei Generationen Frauen haben zum Feminismus viel zu sagen (von links): Lara Sienczak, Nadia Trallori, Eva Laber, Nicola Schößler, Julia Jelinek und Dagmar KlopfAlex Gotter
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Im Werk X wurde ein Projekt von Nina Gühlstorff uraufgeführt. Die Frauen haben sogar etwas gehext.

Einen amüsanten Crashkurs über zwei Phasen des österreichischen Feminismus kann man derzeit in Meidling durchmachen. Regisseurin Nina Gühlstorff lässt sechs Frauen aus zwei Generationen ihre Erfahrungen mit dem Kampf um Gleichberechtigung rekapitulieren, erörtern und szenisch umsetzen – volksbildend einfach, ehrlich, auch flott und spontan.

Auf der Werk-X-Bühne (gestaltet von Prisca Baumann) stehen die drei Jüngeren in bunter Arbeitskluft zwischen Mischmaschinen und antikisierten Säulen-Stümpfen aus Beton, die auch als Podest dienen: Julia Jelinek, Lara Sienczak und Nicola Schößler werden einmal mit mäßigem Erfolg versuchen, einen solchen Stumpf zu gießen. Sie werfen eine Maschine an, mischen Wasser, Zement und Sand, füllen den Brei in eine Form.