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Phyto-Kosmetik

Ein Kamelienparadies im Hinterland von Biarritz

In Gaujacq, einem kleinen Ort in der Nouvelle-Aquitaine, wächst ein kosmetisch wertvoller Kamelienschatz heran, der auch Gabrielle Chanel erfreut hätte.

Dass sich das Pflanzenreich von Jean Thoby nur eine Autostunde von Biarritz entfernt befindet, wo Gabrielle Chanel regelmäßig séjournierte und weiland ihre zweite Boutique eröffnete, ist ein glücklicher Storytelling-Zufall. Andererseits wird bei dem (man vergesse nicht: weiterhin im Familienbesitz geführten) Unternehmen Chanel wenig Geschichtenerzählen dem Zufall überlassen.

Und so versucht Thoby bei einem einleitenden Vortrag – ehe die von ihm angeführte Gruppe, stilecht mit Chanel-Gummistiefeln ausgestattet, durch die leicht schlammigen Kamelienhaine stapft – kurz zu rekonstruieren, wie wahrscheinlich es war, dass „la Chanel“ einst bei dem malerischen kleinen Château de Gaujacq vorbeifuhr: Hierher nämlich zogen Thobys Eltern einst mit ihrer Baumschule, die als „Plantarium“ seit 1993 auch Besuchern offensteht und auf eine botanische Einrichtung zurückgeht, die Henri Guichard 1860 in Nantes gründete.