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Interview

Bildungsminister Polaschek: „Da sind wir in einer Neiddebatte“

Bildungsminister Martin Polaschek im "Presse"-Interview
Bildungsminister Martin Polaschek im "Presse"-InterviewDie Presse/Clemens Fabry
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Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) spricht über den umstrittenen 500-Euro-Bonus für Direktoren, den guten Digitalunterricht der Ukraine und das positive Signal der Matura. Von großen Ankündigungen hält er aber wenig.

Die Presse: Haben Sie in letzter Zeit daran gedacht, Ihr Ministerium auf Betriebsurlaub zu schicken?

Martin Polaschek: Nein.

Ich frage deshalb, weil Ihnen das nahegelegt wurde. Die Wiener Pflichtschullehrergewerkschaft sprach davon, dass Betriebsurlaub besser sei, da Ihr Ministerium „unkoordiniert ein überflüssiges Projekt nach dem anderen ausspuckt“. Trifft Sie das?

Nein. Es gibt halt Menschen, die sind mit Entscheidungen zufrieden, andere nicht. Und je pointierter man etwas schreibt, desto eher hat man die Chance, in den Medien zu landen. Das ist den Herrschaften gelungen.

Aber die Kritik – bis hin zu Rücktrittsaufforderungen an Sie persönlich – rührt ja irgendwo her. Sehen Sie ein Problem?