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Absage

Wien-Marathon als „Running for Peace“: Aber Abfuhr für Ukrainer

Archivbild vom Wien-Marathon im Vorjahr.
Archivbild vom Wien-Marathon im Vorjahr.GEPA pictures
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Nachdem sich der Verein „Unlimited Democracy“ drei Tage nach Anmeldeschluss für den Vienna City Marathon meldete, bekamen sie eine Absage. Es gebe keine Startplätze mehr, heißt es vom Veranstalter.

Der Legende nach lief der griechische Krieger Pheidippides im Jahr 490 vor Christus eine Strecke von knapp 40 Kilometern nach Athen, um vom Sieg der Griechen über die Perser in der Schlacht von Marathon zu berichten. Am 24. April wollten dem nun auch vier Aktivisten des ukrainischen Vereins „Unlimited Democracy“ nachgehen. Sie wollten dabei als „Kämpfer für Wahrheit und Gerechtigkeit für den Frieden in der Ukraine“ beim Vienna City Marathon (VCM) ganz im Sinne des heurigen Mottos „Running for Peace“ ein Zeichen setzen.

„Wir möchten im Namen der Beendigung des Krieges und für die Freiheit der Ukraine einen Marathon laufen“, schrieb Unlimited Democracy dem Veranstalter des Vienna City Marathons und bekam als Antwort eine Absage. Der Grund: Sie hatten die Anmeldefrist um drei ganze Tage verpasst. Die ukrainischen Aktivisten werden daher nun wahrscheinlich ihr wochenlanges Training nicht im Wettkampf nützen können. „Wir hätten sogar schon einen Sponsor gehabt. Unsere Mitglieder trainieren bereits seit Monaten dafür“, erzählt Anna Pattermann, Vereinsvorsitzende von Unlimited Democracy im Gespräch mit der „Presse“.