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Nicht maßlos, doch gegen den alten Smart ist wohl alles riesig: Smart #1, bei uns ab Anfang 2023 auf dem Markt.
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SUV ist das neue Smart: Neuauflage unter chinesischer Regie

Was früher für einen automobilen Winzling stand, ist jetzt der Name eines chinesisch-deutschen Joint Ventures: Smart kommt fortan aus China und startet rein elektrisch durch. Der Geely-Konzern des Milliardärs „Eric“ Li Shufu verfährt mit einer solchen Arbeitsweise bislang sehr erfolgreich.

Bei einem Lunch im Stuttgarter Mercedes-Museum wurde der Deal vereinbart: Im September 2018 stießen Li Shufu, Chairman und Gründer des chinesischen Geely-Konzerns, und Dieter Zetsche, damals CEO von Daimler, auf ein neues Joint Venture an. Es leitete die Neuerfindung der Marke Smart ein. Eine völlig andere Art von Fahrzeugen, rein elektrisch, würde künftig unter technischer Federführung des Geely-Konzerns entstehen und auch in eigenen Werken in China gefertigt werden. Daimler wiederum stellt die Namensrechte bei und führt die Feder beim Design. Das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen besorgt den Vertrieb, der nun nicht mehr an Daimler oder Mercedes hängt.


Elefantenrollschuh

Viel Zeit ließ man nicht verstreichen, ohne Pandemie wäre man sogar noch früher dran gewesen: Vor wenigen Tagen wurde in Berlin der erste Spross der jungen Partnerschaft präsentiert. Die Verwechslungsgefahr mit dem alten Smart, dem zweisitzigen „Elefantenrollschuh“, wie ihn Niki Lauda eher verächtlich zu nennen pflegte, ist denkbar gering.