Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Immobilien

dagobertinvest will nach Osteuropa expandieren

Crowdinvesting-Plattform sucht Aktionäre, die insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Die auf Immobilien spezialisierte Crowdinvesting-Plattform dagobertinvest will nach Osteuropa expandieren. Das Geld dafür soll über eine Kapitalerhöhung via Aktienemission eingesammelt werden. In zwei Finanzierungsrunden sollen insgesamt 3 Millionen Euro lukriert werden, teilte dagobertinvest am Mittwoch mit. Ermöglicht wird die Expansion durch die neue EU-Verordnung für Europäische Schwarmfinanzierungsdienstleister (ECSP).

Die EU-Verordnung, die seit November 2021 in Kraft ist, ermöglicht es Crowdfundern, mit nur einer Konzession grenzüberschreitend tätig zu werden. Früher war für jedes Land, in dem man tätig sein wollte, eine eigene Konzession nötig. Das Schwarmfinanzierung-Vollzugsgesetz, das für das Wirksamwerden der ECSP in Österreich nötig ist, ist seit Ende des Jahres 2021 in Kraft.

Die Aktienemission erfolge über das Online-Portal "Invesdor" und soll in zwei Runden aufgeteilt werden, so das Unternehmen. In der ersten Phase sollen 5000 Namensaktien zu je 300 Euro ausgegeben werden, diese können bis 17. Mai erworben werden. Ziel ist eine Kapitalerhöhung um 1,5 Millionen Euro. Die zweite Phase soll im Frühjahr 2023 stattfinden, dann sollen noch mal eineinhalb Millionen eingespielt werden.

"Unsere Aktienemission ist kein 'normaler IPO', weil die Kapitalerhöhung nicht über eine Börse erfolgt. Nach der zweiten Kapitalerhöhung 2023 ist jedoch geplant, die Namensaktien in handelbare Inhaberaktien umzuwandeln", sagte dagobertinvest-Vorstand Andreas Zederbauer laut Aussendung.

Aktionär werden können Investorinnen und Investoren aus Österreich. Man habe sich bewusst gegen einen großen Investor und für Kleinaktionäre entschieden, "um dem Wesen und der Vision einer Crowdfunding-Plattform weiterhin zu entsprechen und unabhängig zu bleiben", so Zederbauer.

(APA)