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Warum die Blackout-Gefahr jetzt noch weiter steigt

Blackout
Wenn die Lichter ausgehen, kann es schnell ungemütlich werden.(c) APA/AFP/RICARDO ARDUENGO (RICARDO ARDUENGO)
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Seit Jahren warnen Fachleute vor einem Zusammenbruch des Stromnetzes. Die Frage sei nicht ob, sondern wann es dazu kommen wird. Der Ukraine-Krieg macht die Versorgung nun noch unsicherer. "Presse"-Energieexperte Matthias Auer über das neue Blackout-Risiko.

Das österreichische Bundesheer hat ein Blackout seit vielen Jahren ganz oben auf seiner Gefahrenliste. Ein Blackout galt lange als wahrscheinlicher als eine Pandemie. Als sollte uns das alleine nicht Warnung genug sein, könnte jetzt auch der Ukrainekrieg das seinige dazu beitragen.

Obwohl unser Strom zu einem Gutteil aus Erneuerbaren kommt, sind Gaskraftwerke noch immer das Rückgrat der heimischen Stromerzeugung - 15 Prozent kommen aus Erdgas. Sollte der Gashahn im Zuge des Ukraine-Krieges abgedreht werden, drohen die Lichter auch bei uns auszugehen - mit teils unvorhersehbaren Folgen.

"Presse"-Energieexperte Matthias Auer erklärt im Gespräch mit David Freudenthaler, wie das Blackout-Risiko mit dem Krieg in der Ukraine zusammenhängt, warum die Strompreise trotz des hohen Erneuerbaren-Anteils auch bei uns in die Höhe schießen und weshalb Energieunternehmen gerade Rekordgewinne einstreifen.

Mehr dazu:

>>> Ukraine-Krieg steigert Blackout-Gefahr

>>> Wie würde ein Europa ohne Kohle, Öl und Gas aus Russland funktionieren?

Schnitt: Georg Gfrerer (audiofunnel)

Credits: Ö1

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