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Russland

Putin führt Krieg – und diese Frau muss ihm wieder einmal die Wirtschaft retten

Elvira Nabiullina ist und bleibt Russlands mächtigste Frau. Am Donnerstag hat die Zentralbankchefin dem Parlament erklärt, welche Durststrecke der Wirtschaft nun bevorsteht. Bemerkenswert ist, mit welcher Forderung sie sich eigentlich gegen Putin stellte.

Russlands mächtigste Frau, die so schon von zierlicher Gestalt ist, soll zu Beginn des Ukraine-Krieges blass wie die Wand gewesen sein, heißt es in Moskau. Und kurz nachdem sie von den ersten westlichen Sanktionen erfahren hatte, soll Elvira Nabiullina laut Nachrichtenagentur Bloomberg sogar ihren Rücktritt als Chefin der russischen Zentralbank eingereicht haben, was Wladimir Putin nicht akzeptiert habe. Die Zentralbank dementierte das alles später zwar. Aber nach den schockierten Gesichtern von anderen wirtschaftlichen Entscheidungsträgern zu urteilen, wäre es vollauf denkbar, dass Nabiullina, die dem wirtschaftsliberalen Lager zugerechnet wird, den Mut sinken lassen und die Schnauze voll hatte. Zu oft nämlich hatte sie es schon für Staatschef Putin richten müssen, wenn er und seine staatskapitalistischen Hardliner ein außenpolitisches Manöver auf Kosten der Wirtschaft und der Finanzstabilität unternommen hatten. Und nun muss sie die Folgen des größten Manövers seit Jahrzehnten irgendwie minimieren.

Wie aber steht Russlands Wirtschaft nach Meinung von Nabiullina zwei Monate nach Kriegsbeginn da?