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Mit diesen vier Aktien spekuliert man auf den neuen Uran-Boom

Stillgelegtes AKW im deutschen Grohnde.
Stillgelegtes AKW im deutschen Grohnde.
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Der Ukraine-Krieg beschleunigt die Renaissance der Atomenergie nur noch weiter. Das sollte diesen vier westlichen Uranproduzenten Auftrieb geben.

Was heute einfach mit höherer Geschwindigkeit stattfindet, wurde als Phänomen bereits im 16. Jahrhundert treffend von Nicholas Borbonius formuliert. „Tempora mutantur, nos et mutamur in illis“, schrieb der Dichter damals auf Latein. Zu Deutsch: „Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in ihnen“. So kommt es, dass eine liberale Partei wie die Neos plötzlich für das Impfpflicht-Gesetz war oder die sonst pazifistischen deutschen Grünen nun offensiver als andere auf die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine drängen. Was gestern heilig war, wird plötzlich relativ und neu bewertet. Manchmal widersprüchlich und diffus.


Das betrifft auch die Wirtschaft. Eine der größten Neubewertungen der vergangenen Monate findet dort im Bereich der Atomenergie statt. Sie, viel gescholten, wird plötzlich auch von Umweltaktivisten hochgehalten, weil der intendierte Schnellwechsel von fossilen zu erneuerbaren Energiequellen bei gleichzeitiger Stilllegung von Atomkraftwerken nicht funktioniert. Mit deren Renaissance wird nun auch Uran als Rohstoff wieder salonfähig und entsprechend nachgefragt. Ein zusätzlicher Schub kommt dadurch, dass Atomkraft nun auch als Alternative zu russischem Gas gilt.

Nicht zufällig hat sich der Uran-Preis seit Mitte 2021 auf über 60 Dollar je Pfund verdoppelt. Das hat gute Gründe: