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Interview

Frauenbundesliga: Derby-Feeling auf der Hohen Warte

Einst bei Neulengbach Teamkolleginnen, sind Claudia Wasser (links) und Romina Bell heute im Derby Gegnerinnen.
Einst bei Neulengbach Teamkolleginnen, sind Claudia Wasser (links) und Romina Bell heute im Derby Gegnerinnen.Die Presse/Clemens Fabry
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Die Frauenbundesliga erlebt heuer ein namhaftes Wiener Duell. Vienna-Kapitänin Claudia Wasser und Austria-Pendant Romina Bell über Reiz, Signalwirkung und Verantwortung.

Die Presse: Erstmals in der Bundesliga steigt auf der Hohen Warte heute (14 Uhr, ORF Sport+) ein Wiener Duell. Welche Bedeutung hat das Derby für Sie?

Claudia Wasser: Es ist eines der besonderen Spiele in der Meisterschaft. Ich habe schon Derbys in Niederösterreich gespielt, aber ein echtes Wiener Derby auf der Hohen Warte ist etwas Spezielles.

Romina Bell: Derby bedeutet Rivalität, es geht um die Nummer eins in Wien. Es ist auch besonders, weil wir einen so großen Platz nicht gewöhnt sind, es ist ein tolles Stadion, und die Größe passt gut für den Frauenfußball.

Die Frauenabteilungen bei Aufsteiger Vienna (2012 reaktiviert) und Austria (Bundesliga-Einstieg 2018) sind relativ jung. Wie viel Rivalität gibt es bzw. braucht es?

Wasser: Direkte Rivalität zwischen den Spielerinnen herrscht nicht, aber auf dem Platz gibt es 90 Minuten lang keine Freunde.

Bell: Ich verstehe mich mit Claudia gut, aber am Samstag hat sie Pech, da geht es zur Sache.