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Klima:Wandel

Warum die USA das Klima retten werden

US-Präsident Joe Biden im SUV. Als Konsumenten sind Amerikaner kein Vorbild – als offene Wegbereiter neuer Technologien schon.
US-Präsident Joe Biden im SUV. Als Konsumenten sind Amerikaner kein Vorbild – als offene Wegbereiter neuer Technologien schon.Evan Vucci/picturedesk
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Innovation. Die Welt hat zu spät begonnen, Emissionen zu senken. Damit die Klimawende noch glückt, braucht es mehr Offenheit für neue Ideen.

Schaut man auf die Liste der weltgrößten Klimasünder, hält sich eine Nation seit Dekaden verlässlich an der Spitze: Kein anderes Volk emittiert pro Kopf so viele Treibhausgase wie die Amerikaner. Mit 17,6 Tonnen CO2 im Jahr stößt ein US-Bürger im Schnitt doppelt so viel klimaschädliche Gase aus wie ein Österreicher – und immer noch um 7,5 Tonnen mehr als jeder Chinese. Und dennoch stehen die Chancen gut, dass es einmal die Amerikaner sein werden, bei denen wir uns für die Rettung des Klimas bedanken dürfen.

Wie eng das Zeitfenster ist, um die Erhitzung des Planeten auf 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu halten, hat der der Weltklimarat (IPCC) erst dieser Tage wieder klar dargelegt. Die gute Nachricht der Forscher: Es gibt viele Möglichkeiten, den Klimawandel zu bremsen. Und nicht alle sind unverhältnismäßig teuer. Eine echte Wahl hat die Welt aber trotzdem nicht, warnen sie. Die Menschheit wird nicht nur die süßen, sondern auch alle bitteren (sprich teuren) Pillen schlucken müssen, um das Ruder herumzureißen.