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Frankreich

Gebildete stimmten eher für Macron, Unzufriedene für Le Pen

Macron gewann deutlich, aber knapper als noch vor fünf Jahren gegen Le Pen.
Macron gewann deutlich, aber knapper als noch vor fünf Jahren gegen Le Pen.IMAGO/PanoramiC
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Die Rechtspopulistin Marine Le Pen konnte mehr Départements für sich entscheiden als noch vor fünf Jahren.

Bei der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen hat der liberale Gewinner Emmanuel Macron einer Umfrage zufolge ganz andere Wählerschichten angesprochen als seine rechte Herausforderin Marine Le Pen. Laut der Erhebung für den Sender „France Info" konnte Macron jeweils bei den jüngsten und den ältesten Wählerinnen und Wählern eine Mehrheit gewinnen.

Für ihn stimmten zudem insbesondere Menschen mit Hochschulbildung, Beamte, Selbstständige - dafür nur wenige Arbeiter und Arbeitslose.

Menschen mit niedrigem Einkommen wählten LePen

Le Pen überzeugte demnach vor allem Arbeiter und Angestellte sowie vorrangig Menschen mit niedrigerem Einkommen. Bei Franzosen, die angaben, mit ihrem Leben unzufrieden zu sein, konnte sie ebenfalls verstärkt punkten.

Derweil wird Le Pens besseres Abschneiden als noch 2017 daran sichtbar, dass sie in deutlich mehr Départements die Mehrheit der Stimmen holte als noch 2017. Vor allem in Teilen von Frankreichs Norden und in einigen Landesteilen weit im Süden konnte Le Pen Erfolge verbuchen, ebenso in den Überseegebieten und auf Korsika. Macron hingegen schnitt besonders in Großstädten und ihren Ballungsräumen gut ab.

(APA/dpa)