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Zahlungsausfälle durch Insolvenzen steigen

Dipl.-Bw Philipp Dierig, Leiter Kredit- & Kautionsversicherung, R+V Allgemeine Versicherung AG, Niederlassung Österreich
Dipl.-Bw Philipp Dierig, Leiter Kredit- & Kautionsversicherung, R+V Allgemeine Versicherung AG, Niederlassung Österreich(c) Daniel Gressler
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Forderungsausfälle sind sehr oft die Ursache für Firmeninsolvenzen.

Dennoch sichern noch viel zu wenige Unternehmen dieses Risiko ab – obwohl sie mit den gewährten Zahlungszielen für ihre Kunden direkt zu deren Kreditgeber werden und damit das gesamte Ausfallrisiko tragen. Die Ukraine-Krise, die die gesamte Weltwirtschaft zurückgeworfen hat, bringt gleichzeitig ein erhöhtes Risiko von Zahlungsausfällen in ganz Europa. Und damit eine steigende Zahl an Insolvenzen.

Gleichzeitig sind viele staatliche Finanzierungshilfen ausgelaufen, wir erleben eine massive Teuerung bei Rohstoffen und Energie. Alles keine guten Voraussetzungen, um Unternehmen am Leben zu halten. Auf der anderen Seite verzeichneten wir im Jahr 2021 so viele Neugründungen in Österreich wie seit dem Jahr 2016 nicht mehr. Hier haben die Firmen, je nach Branche und Betriebsgröße, sehr viele Neukunden, über deren Bonität und Zahlungsverhalten sie sehr wenig wissen. Selbst wenn die Geschäftsbeziehungen gut sind, bergen diese mitunter ebenfalls unangenehme Überraschungen: Langjährige Kunden bezahlen plötzlich aufgrund der schwierigen Zeiten ihre Rechnungen nicht oder verspätet. Besonders hart trifft dies Klein- oder Mittelbetriebe, denn sie unterliegen bei Forderungsausfällen dem Risiko, schnell selbst in eine finanzielle Schieflage zu geraten (Stichwort: Folgeinsolvenz).

Cashflow absichern

Dieses Risiko ist jedoch versicherbar. Mit einer Warenkreditversicherung der R+V können sich Unternehmer vor einem solchen Ausfall schützen, ihren Cashflow und damit das Weiterbestehen ihres Betriebes sicherstellen. Ein wesentlicher Schritt ist die Prüfung der Bonität der jeweiligen Abnehmer durch die R+V. Liegt ein positives Ergebnis vor, erfolgt eine Deckungszusage in einer bestimmten Höhe. Bis zu dieser Höhe sind offene Forderungen an den jeweiligen Kunden versichert. Basis für die Prämie ist der beitragsrelevante Jahresnettoumsatz, d.h. der gesamte Jahresumsatz des letzten Geschäftsjahres abzüglich Barumsätze, Umsätze mit öffentlichen Abnehmern sowie Umsätze mit verbundenen Unternehmen (z.B. Tochterunternehmen).

Rasche finanzielle Entlastung

Sollte es bereits zu einem Zahlungsverzug gekommen sein, sorgt die R+V durch rasche Schadenzahlung wieder für Liquidität: Der Geldfluss wird durch den Ersatz der Kreditversicherung gewährleistet. Diese Vorfinanzierung stellt eine wesentliche Entlastung für das Unternehmen dar und erhält die Zahlungsfähigkeit von Unternehmen auch in schwierigen Zeiten. Zudem kann die Forderung an die Hausbank als Sicherheit abgetreten werden und ist somit werthaltiger für die Besicherung.

Für nähere Auskünfte stehen österreichweit R+V-Vertriebspartner oder das Team der R+V-Kreditabteilung gerne zur Verfügung. Wir zählen in Österreich zu den führenden Kreditversicherern und sind darüber hinaus Marktführer in der Kautionsversicherung.

Mehr unter: www.ruv.at


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