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Teuerungspaket

Teuerungshilfe: Vor allem Pendler und Geringverdiener profitieren

Laut Budgetdienst profitieren vor allem besser verdienende Pendler von den Hilfen – weil sie auch am öftesten pendeln.
Laut Budgetdienst profitieren vor allem besser verdienende Pendler von den Hilfen – weil sie auch am öftesten pendeln.(c) Photothek via Getty Images (Florian Gaertner)
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Die Hilfen der Regierung teilen sich „relativ gleichmäßig“ auf die Einkommen auf, findet eine Studie. Zwei Gruppen profitieren aber stark.

Wien. Die Regierung nimmt viel Geld in die Hand, um den Österreichern gegen die hohe Inflation zu helfen. Fast vier Milliarden Euro werden an Hilfen direkt ausbezahlt oder an Abgaben gestrichen. Bei all diesen Maßnahmen gibt es zwei klare Gewinner: Geringverdiener und gut verdienende Pendler. Das ergab eine Untersuchung des Budgetdienstes des Parlaments.

Menschen mit geringerem Einkommen profitieren vor allem vom Energiekostenausgleich (150 Euro pro Haushalt) und von Einmalzahlungen bis zu 300 Euro pro Person bzw. pro Haushalt. Wie die Experten des Budgetdienstes errechnet haben, entfällt vom Entlastungsvolumen durch den Energiekostenausgleich mit 26 Prozent ein überproportionaler Anteil auf das unterste Einkommensquintil (jenes Fünftel der Personen mit dem niedrigsten nach Haushaltsgröße äquivalisierten Haushaltseinkommen). Somit sei die Entlastung pro Person deutlich höher.

Von den Einmalzahlungen wiederum profitieren „Bezieher von Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, von Ausgleichszulagen oder von der Studienbeihilfe sowie Haushalte mit Sozialhilfe bzw. Mindestsicherung“. Das geschätzte Entlastungsvolumen beträgt 220 Mio. Euro und entfällt „etwa zur Hälfte auf das unterste Einkommensfünftel“.