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Briefing
Was Sie heute wissen sollten

Das militärische Minimalziel Putins - Ungarns Entfremdung zur EU - Handke auf den Pfaden von Sterndeutern

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Putins Minimalziel: Mit den jetzigen Eroberungen sind Moskaus Ziele trotz schmählicher Niederlagen teilweise erfüllt und könnten Kiews Westkurs auf Jahre blockieren, findet etwa Brigadier Philipp Eder, führender Militärstratege im Bundesheer. Mehr dazu [premium]

Angriffe auf Charkiw: Einsatz von Artillerie und Mörser in der Stadt Charkiw kostet drei Menschen das Leben. Die Ukraine meldet zudem mehrere Verletzte. Die Armee halte die Stellung und füge dem „Feind“ Verluste zu, heißt es weiter. Heute wird zudem der Besuch des UNO-Chefs António Guterres in Kiew erwartet. Eines der Hauptthemen dürfte wie auch schon bei seinem Russland-Besuch die Lage in Mariupol sein. Mehr dazu von Markus Hauer in unserer Live-Berichterstattung zum Ukraine-Krieg.

Ungarn, EU-Mitglied auf dem Papier: Ob Russland oder Türkei, Rechtsstaat oder Klimapolitik: Ungarns nationalautoritäre Regierung ist in keiner einzigen essenziellen Frage auf Linie des Rests der EU. Nach 18 Jahren ist Ungarn heute faktisch nur mehr nominell Mitglied, schreibt unser Korrespondent Oliver Grimm in seinem heutigen Brüssel-Briefing. Mehr dazu [premium]

Burgenland bleibt Rot: Das östlichste Bundesland Österreichs schafft den Sprung auf Orange auf der Corona-Ampel nicht. Alle anderen Bundesländer befinden sich weiter im Bereich des hohen Risikos, sind also orange. Bei den Infektionszahlen geht es nach unten, was allerdings durch niedrige Testzahlen relativiert wird.

Die finale Aussöhnung: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan reist nach Saudi-Arabien. Es ist der erste Besuch seit dem Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi. Erdogan wird von König Salman in der Küstenstadt Jeddah empfangen, anschließend ist auch ein Treffen mit Kronprinz Mohammed bin Salman geplant, dem faktischen Herrscher des Landes. Der Zorn über den Mord an dem Journalisten Kashoggi scheint verraucht. Mehr dazu [premium]

Handkes neues Buch „Innere Dialoge an neuen Rändern": Ist der Mann denn unter die Sterndeuter-Dichterdenker gegangen? Dieser Eindruck könnte bei der Lektüre von Peter Handkes „Innere Dialoge an den Rändern“ entstehen. Da tauchen mittendrin Sätze auf wie „Nichts scheint Sie heute niederzuschmettern“, oder auch „Elemente des letzten Moments könnten Ihren Plan in Gefahr bringen“. Norbert Mayer über das neue Werk des österreichischen Literaturnobelpreisträgers. Mehr dazu [premium]

Heute vor 100 Jahren: "Die Menschenfresserei in Russland“ schreibt die Neue Freie Presse am 28. April 1922: "Der neueste Greuel, der seit etwa zwei Monaten immer mehr um sich greift, ist die Menschenfresserei. Was ich hier schreibe, ist die reine Wahrheit; wir haben es selbst nicht geglaubt, aber mein Mann hat alles von der geheimen Kriminalpolizei bestätigt erhalten." Mehr dazu [premium]