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Gastbeitrag

Japans eigener Weg in der Pandemie

(c) Peter Kufner
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Weniger Todesfälle, weniger Schwerkranke. Woran es liegt, dass Japan die Coronakrise weit besser meistern konnte als Österreich.

Seit Beginn der Coronapandemie starben in Österreich rund 18.000 Menschen an einer Covid-19-Infektion. Das entspricht 2020 Todesfällen je eine Million Einwohner. Im selben Zeitraum lag diese Kennzahl in Japan bei 233 Todesfällen. Bei der Übersterblichkeit lag Österreich mit bisher 194 Toten je 100.000 Menschen im europäischen Mittelfeld – in Japan waren es 21.

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Die Gesundheitsausgaben beider Länder als Anteil am BIP sind ähnlich, aber anders gewichtet. Japanischen Patienten stehen doppelt so viele Spitalsbetten als den Österreichern zur Verfügung. Allerdings zählt Österreich mit 48 Ärzten je 10.000 Einwohner weltweit zu den Ländern mit den meisten Medizinern. In Japan sind es mit 21 Ärzten weniger als halb so viele. Ähnlich verhält es sich bei der Zahl der Intensivbetten: Mit 29 ICU-Betten je 100.000 Einwohner verfügt Österreich über sechs Mal mehr Betten als das asiatische Inselreich.