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Speicherstadt: Gestern Lager, jetzt gemischte Nutzung.
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City-Trip

Hamburg: Cool, diese Unaufgeregtheit

Auch wenn man Hamburg schon oft gesehen hat, an den bekannten Orten erschließt sich die Stadt besonders.

Große Freiheit ist eigentlich nur eine kleine Straße in Hamburg, gleich neben der Kleinen Freiheit, aber der Name sagt viel über diese wasserdurchwirkte Stadt. Wenn man an einem der Ufer steht, über einige der 2500 (!) Brücken geht, wenn man auf einer Hafenrundfahrt Schiffe und Schleusen, monströse Laderampen für Container, Werften und Speicher sieht, dann spürt man dieses Fernweh nach dem allumspannenden Meer.

Muss man rechtzeitig hin: zum Fischmarkt.
Muss man rechtzeitig hin: zum Fischmarkt.www.juliaschwendner.com/Hamburg Tourismus

Das ist zwar über 100 Kilometer entfernt, hat aber Hamburg fest im Griff. Mit Gezeiten, die die Meeresfische bringen („Streetfishing“ ist dank Wasserqualität wieder ein mögliches Hobby), mit einer Tide von 3,6 Metern und mit wiederkehrenden Sturmfluten. Berüchtigt jene von 1962. Danach wurden Hochwassersperren und erhöhte Deiche angelegt, mit bald bewiesenem Erfolg: Die höchste je gemessene Sturmflut 1976 (6,45 m über Normalniveau) war einen Meter höher als 1962, konnte Hamburg aber nur wenig anhaben. Trotzdem, man lebt hier lässig mit heftigem Wind und Wetter, erst im Februar schwammen Autos auf den Straßen der Speicherstadt, was die coolen Hamburger kaum aufgeregt hat. „Ordentlich durchgepustet“ und „ordentlich einen auf die Mütze“ waren die Kommentare. Man lebt mit der See.