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Gerhard Berger, hier in seinem Ferrari von 1988, sieht Parallelen zwischen damals und der heutigen Formel 1.
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Motorsport

DTM-Chef Berger: "Ferrari könnte ein Problem bekommen"

Gerhard Berger zwischen DTM und Formel 1: Über hüpfende Autos, das Seelenleben von Lewis Hamilton und die Hintergründe, warum Ferrari und Red Bull ausgerechnet mit dem neuen Reglement wieder das Tempo vorgeben.

Nach dem Abstecher zur Formel 1 nach Imola ist vor dem Auftakt der DTM-Saison in Portimão. In Italien war Gerhard Berger, 62, um sich ein Bild zu machen und Freunde zu treffen. In Portugal kann sich der DTM-Chef ab heute (13.30 Uhr, Servus TV) über ein Rekordfeld von 29 Autos von sechs Marken, 14 Teams und Fahrern aus 16 Nationen freuen – inklusive des Rallye-Rekordchampions Sébastien Loeb in einem AlphaTauri-Ferrari als vorerst einmaliger Gastfahrer und mehr österreichischer Beteiligung als je zuvor.

Die Presse: Warum konnte Red Bull in Imola 14 Tage nach Max Verstappens Fiasko in Melbourne so dominieren?

Gerhard Berger: Für mich war seit den Tests und dem ersten Rennen klar, dass Red Bull gut aufgestellt ist. Und auch Ferrari – sowohl von der Motorleistung her als auch beim Chassis. Für mich liegt der Grund im neuen Reglement, das einige Effekte hat, die wir damals in den 1980er-Jahren schon erlebten. Auch wir hatten damals das extreme Bouncing der Autos. Es gibt heute nur noch zwei Techniker, die damals schon mit diesem Phänomen konfrontiert waren: Adrian Newey, jetzt eben bei Red Bull, und Rory Byrne, der bei Ferrari im Hintergrund die Fäden zieht. Die beiden haben einen Erfahrungsvorsprung in dieser neuen Situation.