Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Eishockey

ÖEHV-Team bietet auch Finnland Paroli

Am Sonntag treffen die Österreicher erneut auf Gastgeber Tschechien.
Am Sonntag treffen die Österreicher erneut auf Gastgeber Tschechien.REUTERS
  • Drucken

Nach der knappen Niederlage gegen Schweden zeigen Österreichs Eishockeyspieler auch gegen Finnland Moral. Sie unterlagen dem Olympiasieger lediglich 2:4.

Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft hat in der Euro Hockey Challenge nach Schweden auch Finnland gefordert. Zwei Tage nach der 0:1 (0:0,0:0,0:1)-Niederlage gegen "Sverige" in Wien unterlag das ÖEHV-Team am Samstag in Ostrava dem Olympiasieger lediglich 2:4 (0:2,2:1,0:1). Zum Abschluss dieses Vorbereitungsturniers auf die WM ab 13. Mai in Finnland treffen die Österreicher (16.00 Uhr, live ORF Sport +) am Sonntag erneut in Ostrava auf Gastgeber Tschechien.

Die recht knappe Niederlage gegen die mit einer Reihe von Olympiasiegern angetretenen Finnen ist hoch einzuschätzen, wollen doch die Skandinavier nach Gold in Peking vor heimischem Publikum nachdoppeln. Beachtlich daher, dass das zweite Drittel gegen die Finnen mit 2:1 gewonnen wurde. Auch in den Abschnitten eins und drei hielt die Truppe von Teamchef Roger Bader tapfer dagegen. Bei der WM bekommen es seine Mannen in der Gruppe erneut mit den Schweden, Finnen und Tschechen zu tun. Ziel des in die A-WM aufgerückten Teams ist der Klassenerhalt.

Offensive Akzente, exakte Reaktionen

Schon zu Beginn der Partie agierten die Österreicher konsequent und diszipliniert, ließen in der Defensive wenig zu. Offensiv wurde der eine oder andere Akzent gesetzt. In ihrer ersten Überzahl-Phase schlug Finnland dann aber durch Jere Innala zu (14.), rund zwei Minuten später legte Harri Pesonen nach (16.). Diesem Treffer war ein von Dominic Zwerger eingeleiteter Scheibenverlust im Mitteldrittel vorausgegangen. Bei beiden Treffern agierte der Favorit blitzschnell und exakt. ÖEHV-Goalie David Kickert bot die Partie über eine gute Leistung, war da aber ohne Chance.

Zu Beginn des zweiten Drittels überstanden die Österreicher ein Unterzahl-Spiel, knapp danach sorgte aber Pesonen für den dritten finnischen Treffer (22.). Chancen auf das 4:0 gab es, doch Rot-Weiß-Rot antwortete frech mit offensiven Aktionen. Und auch hier war es ein Überzahlspiel, das zum Tor führte. Die Finnen waren zwar eben erst komplett geworden, Zwerger traf aber nach einer Kombination über mehrere Stationen und Zuspiel von Brian Lebler (29.). Das 2:3 gelang Lebler nach Zwerger-Pass von hinter dem Tor (36.), eine folgende finnische Drangperiode blieb ergebnislos.

Auch im Schlussdrittel hatten die Finnen ihre Mühe mit dem wacker kämpfenden Außenseiter, beim 4:2 von Niko Ojamäki zeigte sich dann aber doch erneut die Klasse des Weltmeisters von 2019. Im Endeffekt schnitten die Österreicher weit besser ab als in den jüngsten davor bestrittenen Matches gegen die Finnen, in denen es jeweils deutlich höhere Niederlagen gegeben hatte.

(APA)