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Protz und Prunk auch ganz ohne Zylinder: Präsentation des elektrischen BMW i7 am 19. April in München.
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Mobilität

E wie elitär: Wo bleiben die leistbaren Elektroautos?

Ein teures Elektro-Schwergewicht nach dem andern rollt von der Showbühne in die Serienproduktion. Das erscheint wenig ökologisch – und handelt der E-Mobilität bald ein Imageproblem ein.

Es sei verziehen, wer bei einem 5,4 Meter langen, über 2,7 Tonnen schweren und bis 660 PS starken Straßenkreuzer nicht sofort an Klima- und Umweltschutz denkt. Doch das elektrisch angetriebene Auto, das vor wenigen Tagen in München einem staunenden Publikum präsentiert wurde, sei „Sinnbild für progressiven Luxus und ein stark von Nachhaltigkeit geprägtes Verständnis von Premium-Mobilität“.

So viel Nachhaltigkeit muss man sich leisten können: So sich die Käuferschaft mit dem Einstiegsangebot von 544 PS bescheidet, wird nämlicher BMW i7 ab 138.310 Euro kosten (sein steuerlich gewährter Vorteil: null Prozent NoVA). Die gebotene Leistung reicht, um wie ein Sportwagen in unter fünf Sekunden aus dem Stand auf 100 zu sprinten, mutmaßlich der nächsten Klimademo hinterher.

Zeitgleich mit dem Erscheinen des imposanten i7 tritt ein anderer, weniger dick auftragender Elektro-BMW ab: Im Sommer wird die Produktion des pionierhaften i3 eingestellt.