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Interview

Joe Eszterhas: „,Basic Instinct‘ brachte mir drei Millionen“

BLAWICKI PIOTR/Action Press/picturedesk
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Er war einst der bestbezahlte Drehbuchschreiber Hollywoods. Joe Eszterhas über einen Gefängnistag mit Martin Luther King, Krieg mit dem mächtigsten Agenten Hollywoods und seine Zeit in einem Kärntner Flüchtlingslager.

Die Presse: Der Anlass für unser Gespräch ist das 30-Jahr-Jubiläum Ihres Drehbuchs „Basic Instinct“. Sie sind damit zum höchstbezahlten Drehbuchautor in Hollywood geworden. Wie kam es dazu?

Joe Eszterhas: Ich schreibe nicht, um zu sehen, wie viel Geld ich mit dem Schreiben verdienen kann. Ich bin als Flüchtlingskind bettelarm aufgewachsen und träumte von einem Häuschen in Sonoma, Kalifornien, für meine erste Frau, Gerri, und unsere beiden Kinder. Für diesen kleinen Traum kellnerierte ich nebenbei. Nach den ersten Drehbüchern begann der Wahnsinn mit dem großen Geld.

Der wie aussah?

„Big Shots“ wurden um fünfhunderttausend Dollar verkauft. Das Drehbuch von „Basic Instinct“ erzielte in einem Bieterkrieg vier Millionen Dollar. Eine schwindelerregende Summe. Damit landete ich in den Schlagzeilen. Das Ganze nahm surreale und wahnwitzige Ausmaße an.