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Luxusgüter

Inflation? Eine gute Sache, wenn man die gebrauchte Rolex verkauft

Inflationsängste schüren die Nachfrage, da Luxusuhren als wertstabil und als Schutz vor Währungsschwankungen angesehen werden.(c) IMAGO/ITAR-TASS (IMAGO/Gavriil Grigorov)
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Der Transaktionswert von Chrono24, dem größten Marktplatz für Luxusuhren, stieg im letzten Quartal um 40 Prozent. Vor allem am Sekundärmarkt lassen Inflationsängste die Preise ansteigen.

Investoren suchen Schutz vor Inflation. Das ist gut für Chrono24, die größte Plattform für den Verkauf gebrauchter Luxusuhren. Und für den möglichen Börsengang des Unternehmens.

Als Geldgeber der Karlsruher fungiert unter anderem die Investmentfirma der Familie von LVMH-Gründer Bernard Arnault. Im ersten Quartal stiegt der Transaktionswert um mehr als 40 Prozent, sagte Co-Chief Executive Officer Tim Stracke in einem Interview. Letztes Jahr waren es etwa zwei Milliarden Euro.

Am beliebtesten aus zweiter Hand sind Zeitmesser von Rolex, Audemars Piguet und Patek Philippe - familiengeführte Unternehmen mit begrenzten Produktionskapazitäten. Inflationsängste schüren die Nachfrage, da Luxusuhren als wertstabil und als Schutz vor Währungsschwankungen angesehen werden. “Was wir derzeit sehen, ist eher Angst vor Inflation und eine allgemein starke Nachfrage nach Uhren, was sich in höheren Umsätzen niederschlägt”, so Stracke.