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Zentralmatura

Der lange Weg bis zum Mathematikbeispiel

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Archivbild(c) Sebastian Gollnow / dpa / picturedesk.com (Sebastian Gollnow)
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Zwei Jahre lang wird an den Aufgaben gebastelt. Sie werden von Lehrern erstellt, von Schülern erprobt und von Experten verbessert.

Es gibt nur einen kleinen Kreis Eingeweihter. Zehn bis 15 Personen maximal. Darunter ein paar Mitarbeiter des Bildungsministeriums, externe Übersetzer und Experten. Sie alle sind zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet. Denn die Kuverts, in denen sich die Beispiele der Reife- und Diplomprüfung befinden, werden heute erst um 8.30 Uhr geöffnet.

Fünfeinhalb Stunden werden die rund 46.000 Maturanten an den AHS und BHS vor den zentral vom Staat vorgegebenen Prüfungsaufgaben sitzen. Es sind äußerst aufwendig erstellte Beispiele. Die Arbeit daran hat vor rund zwei Jahren begonnen. Es werden Beispiele entwickelt, überprüft, überarbeitetet, übersetzt usw. 16 unterschiedliche Prozessschritte wurden vom Rechnungshof bei der Analyse des Maturatermins 2019 beschrieben. Seither wird im Bildungsministerium an einer Vereinfachung des Prozesses gearbeitet.

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