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Rechtsschutzbeauftragte

„Zadić behindert Durchsetzung der Grundrechte“

Gabriele Aicher verlässt die Justiz Ende Juni - mit "unglaublicher Erleichterung"
Gabriele Aicher verlässt die Justiz Ende Juni - mit "unglaublicher Erleichterung"Die Presse/Clemens Fabry
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Gabriele Aicher, Rechtsschutzbeauftragte der Justiz, erklärt im Exklusivinterview, warum sie zurücktritt. Für diese Justiz wolle sie nicht mehr arbeiten, sagt sie zur „Presse".

Die Presse: Sie haben Ihren Rücktritt im ORF ausgerechnet über Rechtsanwalt Manfred Ainedter bekannt gegeben, dessen Einschaltung Sie im November öffentlich in die Kritik gebracht hatte. War das klug?

Gabriele Aicher: Ich habe den Rücktritt nicht über Ainedter erklärt. Wahr ist nur, dass er mich gefragt hat, ob er es sagen darf, sollte er dazu irgendwie gefragt werden. Aber das war keine Bekanntgabe des Rücktritts.

Aber so hat es gewirkt.

Das ist eine unglückliche Wirkung. Ich hatte nicht vor, eine öffentliche Bekanntgabe zu machen.

War es im Rückblick gesehen ein Fehler, damals die Kanzlei Ainedter einzuschalten? Man warf Ihnen vor, sich bei Ihrer Kritik an der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft von seiner Kanzlei beraten lassen zu haben, obwohl diese einen von der WKStA beschuldigten ÖVP-Politiker vertrat.