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Luftfahrt

Deutschlands Kerosin-Versorgung bei Öl-Embargo "weitgehend" gesichert

Eine besondere Situation bestehe beim Berliner Flughafen. Dieser hänge bei der Kerosinversorgung zu einem sehr maßgeblichen Teil von den Zulieferungen der Raffinerie Schwedt ab, die derzeit auf russisches Öl angewiesen ist.

 

Die Luftfahrtbranche geht davon aus, dass sich bei einem russischen Öl-Embargo die Versorgung mit Kerosin "weitgehend" sichern lässt. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wies am Mittwoch allerdings auf die "logistischen Anforderungen" für alternative Transport- und Lieferwege hin.

Eine besondere Situation bestehe beim Berliner Flughafen, berichtete der Verband auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Der BER hänge bei der Kerosinversorgung zu einem sehr maßgeblichen Teil von den Zulieferungen der Raffinerie Schwedt ab, die derzeit auf russisches Öl angewiesen ist. "Ohne einen Ersatz der russischen Öllieferungen wäre die Bereitstellung von ausreichend Kerosin am Berliner Flughafen ernsthaft gefährdet", sagte ein Sprecher.

Nach Verbandsangaben wird verarbeitetes Kerosin nur in geringem Umfang aus Russland importiert. Für die Versorgungssicherheit sei dies nicht relevant. Auch der BDL rechnet mit steigenden Preisen infolge des Ölembargos.

(APA)