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Fischernetze sind für knapp die Hälfte des Plastikmülls im Meer verantwortlich.
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Serie: Natur-Talente

Mit Plastikmüll gute Figur machen

Fair produzierte Sportmode aus alten Fischernetzen, die noch dazu chic ist: Die Pants, Shirts und Bras von „Fitico“ verschaffen beim Training ein doppelt gutes Gewissen.

Mit Mitte 30 hat sie den Sprung ins kalte Wasser gewagt. „Jetzt oder nie!“ sagte sich Sophie Marie Wirth und kündigte als Marketingleiterin im Bereich Umwelttechnnik. „Ich wollte noch etwas auf die Beine stellen! Es war mir wichtig, nicht nur privat nachhaltig zu leben, sondern auch beruflich etwas beizutragen.“ 2016 gründete sie „Fitico“, ihr Label für nachhaltige und gleichzeitig stylishe Sportmode. „Es war das Jahr, in dem Sports Direct in Österreich begonnen hat. Die stehen für alles, wofür wir nicht stehen. Wir wollten keine sweat shops in Vietnam und wir wollten zeigen, dass es auch mit umweltfreundlichen Materialien geht.“

Und so stand am Anfang die Suche nach einem geeigneten Stoff. „Ich bin auf verschiedene Messen gefahren und dort auf Econyl gestoßen. Das ist ein Stoff aus alten Fischernetzen.“ Fischernetze sind – je nach Studie – für 40 bis 60 Prozent des Plastikmülls im Meer verantwortlich. Somit trägt er dem Nachhaltigkeitsgedanken in doppelter Hinsicht Rechnung. Zudem eignet er sich ideal für Sportswear: Er ist atmungsaktiv, schnelltrocknend und geruchsneutral. „Damals habe ich viel Crossfit gemacht. Ich erinnere mich noch, wie ich dabei unser erstes Modell getragen habe. Es fühlte sich auf der Haut viel besser an, als meine Nike oder Under Armour Sachen.“     

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