Briefing
Was Sie heute wissen sollten

USA dürften bei Angriffen auf russische Offiziere geholfen haben – US-Notenbank dreht an der Zinsschraube – Dramen mit Happy-End in Madrid

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Tag 71 im Ukraine-Krieg: Russische Truppen sind nach Darstellung der Ukraine auf das Gelände des belagerten Asowstal-Stahlwerks in Mariupol vorgedrungen. „Es gibt schwere, blutige Kämpfe“, sagte der Kommandeur des Asow-Regiments. Allerdings hat das russische Militär humanitäre Korridore zugesichert. Aus den USA soll es Unterstützung für tödliche Anschläge auf russische Generäle gegeben haben. Über die aktuellen Geschehnisse berichten wir auch heute im Livebericht.

Stätten der totalen Kontrolle: Meine Kollegin Duygu Özkan hat zu den Filtrationslagern der russischen Armee recherchiert. Tausende Zivilisten befinden sich in den Camps der Russen: Hier wird die Bevölkerung nicht nur gewaltvoll auf ihre „Gesinnung“ geprüft, hier ist auch der Ausgangspunkt für Zwangsumsiedlungen in den Osten, schreibt sie. Mehr dazu. [premium]

Zentralmatura verändert Deutschunterricht: Heute ist die Deutsch-Matura an der Reihe. Deutsch ist das einzige Fach, in dem alle Maturantinnen und Maturanten antreten müssen. Werden Schüler in eine völlig falsche Richtung gedrängt? Darauf gedrillt, gedanklich schlichte, brav gefertigte Massenware zu produzieren? Dieser Frage ist meine Kollegin Rosa Schmidt-Vierthaler nachgegangen. Mehr dazu.

Geht uns das Essen aus? Das Schnitzel kann uns Wladimir Putin nicht vom Teller nehmen, allerdings führt der Ukraine-Krieg auch zu massiven Verwerfungen bei der Lebensmittelversorgung. Was von Vorschlägen wie einer Mehrwertsteuer-Senkung zu halten ist, darum geht es in unserer aktuellen Podcast-Folge.

Zinserhöhungen sind unerfreulich, langes Zögern ist es erst recht: Angesichts rasant steigender Preise hat die US-Notenbank Federal Reserve den Leitzins so stark angehoben wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr. „Niemand will Zinserhöhungen, schon gar nicht in schwierigen Zeiten. Deswegen sollte man nicht so lange warten, bis wirklich große Erhöhungsschritte notwendig werden", schreibt Beate Lammer in der Morgenglosse.

Stimmungstest für Boris Johnson: In weiten Teilen des Vereinigten Königreichs wird heute gewählt. So stimmen die Wähler in Teilen Englands sowie in Schottland und Wales über Gemeinde- und Bezirksräte ab. In Nordirland sind die Menschen aufgerufen, ein neues Regionalparlament zu wählen. Die Lokalwahlen in England werden auch als Stimmungstest für die nationale Ebene betrachtet.

Der Fußball-Wahnsinn von Madrid: Nach schwierigen Situationen gegen Paris St. Germain und Chelsea in den Runden zuvor gelang Spaniens Fußball-Meister auch im Halbfinale der Champions League gegen Manchester City dank einem Superfinish noch die Wende. Mein Kollege Christoph Gastinger hat aus der spanischen Hauptstadt berichtet. Mehr dazu [premium].


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