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Marktturbulenzen

„Europa ist bereits in der Rezession“

Frank Fischer: "Rücksetzer bieten auch eine Gelegenheit für Zukäufe".
Die Korrektur könnte sich sogar bis ins erste Quartal 2023 fortsetzen, sagt Anlagestratege Frank Fischer.(c) Caio Kauffmann
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Das Ende der lockeren Geld- und Fiskalpolitik belastet die globalen Märkte stark. Aktienexperte Frank Fischer erklärt, wie er die Rücksetzer selektiv für Zukäufe nutzt.

Wien. Das weltweite Ende der historisch lockeren Geldpolitik hinterlässt deutliche Spuren auf den globalen Finanzmärkten. Angesichts steigender Zinsen verlieren bestehende – geringer verzinste – Anleihen an Wert, und viele Börsenindizes haben bereits mehr als zwanzig Prozent von ihren letzten Höchstständen an Wert eingebüßt.

Laut Frank Fischer, Vorstandsvorsitzender und Chefanlagestratege des deutschen Vermögensverwalters Shareholder Value Management, sind die Börsen damit bereits in einen Bärenmarkt eingetreten. Fischer erwartet, dass die negative Entwicklung noch lang nicht zu Ende ist, wie er im Gespräch mit der „Presse“ betont. Er stellt sich zunächst auf Turbulenzen bis Mitte des kommenden Sommers ein.