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Geldpolitik

Was die Zinswende bedeutet

Traders work on the floor of the NYSE in New York
An den Märkten bringt die Zeit der Zinswende eine hohe Volatilität.REUTERS
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Die USA sind vorausgegangen, Europa wird wohl bald folgen: Nach Jahren der Nullzinsen bekommt Geld wieder einen Preis. Das hat in vielen Bereichen Auswirkungen.

Es war die stärkste Zinserhöhung in den USA seit 22 Jahren. Um ganze 0,5 Prozentpunkte erhöhte die US-Notenbank Federal Reserve am Mittwochabend ihre Leitzinsen, „Die Presse“ berichtete in einem Teil ihrer Ausgabe. Doch Fed-Chef Jerome Powell macht auch klar, dass es damit noch nicht getan sei. Auch für Juni und Juli stellte er Anhebungen um dieses Ausmaß in Aussicht. Die USA sind also bereits mittendrin in der Zinswende.

In Europa ticken die Uhren noch etwas anders. Zwar hob die Bank of England am Donnerstag ihren Leitzins ebenfalls um 0,25 Prozentpunkte auf ein Prozent an. Und auch in Schweden, Ungarn oder Tschechien kam es zuletzt zu Zinsanhebungen. Die wichtigste europäische Zentralbank, die EZB, ziert sich bislang noch. Allerdings dürfte es auch hier bei der nächsten Zinssitzung im Juni so weit sein. „Jetzt reicht es nicht mehr zu reden, wir müssen handeln“, erklärte diese Woche auch EZB-Direktorin Isabel Schnabel. Doch warum kommt es jetzt zur Zinswende, wie weit wird sie gehen, und was bedeutet sie? Hier die Antworten.