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Begräbnis

"Baba": Bestattung Wien startet Billigschiene

Ein Werbesujet der Baba-Bestattung: Peter Rapp mit der Anleitung zum Sarg im Eigenbau.
Ein Werbesujet der Baba-Bestattung: Peter Rapp mit der Anleitung zum Sarg im Eigenbau.Baba Bestattung/Peter Podpera
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Die Baba-Bestattung soll als Diskonter vor allem Preisbewusste ansprechen, dabei aber „trotzdem pietätvoll“ sein.

Dass Mobilfunkanbieter neben ihrem regulären Angebot eine Billigschiene fahren wie etwa A1 mit bob ist bekannt. Nun hat sich auch die Bestattung Wien dieses Modell abgeschaut. Mit Montag startet die Marke „Baba Bestattung“ als Angebot an Menschen, die ein günstiges Begräbnis haben wollen, „das aber trotzdem pietätvoll ist“, meint Florian Keusch, Sprecher der Bestattung Wien. Die Preise seien die niedrigsten in ganz Wien und die wolle man auch halten.

Es gibt auch eine Filiale in der Landstraßer Hauptstraße, für die eine Mitarbeiterin abgestellt wird. Die übrigen Leistungen werden von der Bestattung Wien erbracht, also etwa der Transport von Verstorbenen. Die Marke soll auch auf allen Dokumenten zu sehen sein. Eigene Uniformen für die Sargträger gibt es noch nicht, aber auch die sollen noch kommen.

Testimonial Peter Rapp

Als Testimonial hat man Peter Rapp gewonnen. Der Moderator ist schon auf Plakaten und Social Media zu sehen, wie er eine Anleitung für den Sarg zum Selbermachen Händen hält. Dass das Angebot als pietätlos empfunden werde, glaubt Keusch nicht: „Wir haben das abgefragt. Baba wird nicht als lustig verstanden, das sagt man auch, wenn die Oma ins Grab hinuntergelassen wird.“