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Betongold

Bei Immobilien braut sich etwas zusammen

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Immobilien sind eine gute Absicherung gegen die horrende Inflation, oder? Das kommt darauf an: Wer zu aktuellen Preisen zuschlägt, hat gute Chancen, in einen Preisabschwung hinein zu geraten.

Über dem schon ziemlich überhitzten Markt – Wohnimmobilien sind laut Nationalbank um 30 bis 40 Prozent überbewertet – braut sich eine giftige Mischung zusammen: Die EZB wird sich demnächst gezwungen sehen, ihre Leitzinsen zu erhöhen. Und zwar auf mittlere Sicht deutlich. Denn mit ein paar Zehntelprozentpunkten wird sich die aus dem Ruder gelaufene Inflation nicht stoppen lassen. Der Markt nimmt das ja schon vorweg: Überall in Europa steigen die Hypothekarzinsen seit Monaten deutlich an.

Das trifft speziell den Markt für Wohnimmobilien ins Mark. Denn dort wird kaum eine Transaktion durchgeführt, die nicht langfristig kreditfinanziert wäre. Das heißt: Ausschlaggebend dafür, ob man sich eine Wohnimmobilie leisten kann oder nicht, ist nicht der Preis, sondern die Monatsrate für den Kredit. Und die hängt viel stärker von den Zinsen ab, als vom Preis der Wohnung oder des Hauses.