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Eva Baumgartner und RIannon Clarke (v. li.) am Wiener Schwarzenberg- platz.
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Spikeball bis Rollschuh

Trendsport: Wie die Stadt sich neu bewegt

Spikeball, Paddeltennis, Rollschuhfahren: Wien entdeckt, unübersehbar im Stadtbild, einige Sportarten (wieder). Ein kleiner Überblick.

Jetzt im Frühling werden die Straßen und Parks wieder voller – und viele Wienerinnen und Wiener tragen auch ihre Sportlichkeit ins Stadtbild.

Neben Klassikern wie Radfahren und Fußball, der kleinen Renaissance des Tischtennisspielens und den diversen Skateboards, die unüberhörbar über den Asphalt rollen, sieht man auch ungewöhnlichere Sportarten, die sich ihren Platz erobern. Im Prater etwa haben soeben die ersten zwei Courts eröffnet, auf denen man Padbol, eine neue Version des Fußballtennis, spielen kann. Gut, ganz neu ist die Sportart streng genommen nicht, wurde sie doch schon 2008 in Argentinien erfunden, aber mancher Trend braucht etwas, ehe er in Österreich ankommt.

So etwa auch das Rollschuhfahren. Das erlebt seit einiger Zeit etwa in den Niederlanden und Großbritannien ein großes Revival – und ist nun auch unübersehbar in Wien angekommen: Am Heldenplatz, bei der U-Bahn-Station Spittelau (da ist der Beton besonders gut), in diversen Skateparks. Oder auch beim Wiener Eislaufverein, wo man erstmals im Mai und Juni in Rollschuhkursen die Basics von Profis lernen kann.

Wobei das Rollschuhfahren in Wien viele Spielarten hat: Die einen lieben es, lange Strecken auf der Donauinsel zu fahren. Die Gruppe Roller Dance Austria pflegt – unter anderem auf dem Heldenplatz – das Rund-Tanzen auf Rollen. Dann wären da noch die Freestyler, die mit waghalsigen Einlagen eher auf Inlineskates unterwegs sind. Oder die Jam-Skaterinnen und -Skater, die Rollschuhfahren mit Tanz-Choreografien verbinden – und das am liebsten in der großen Gruppe.