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Analyse

Bier, Autos, Baustoffe teurer? Kunden stört's nicht

Selbst hohe Bierpreise schockieren Verbraucher bislang kaum, zumindest ist der Konsum kaum verändert.(c) Imago/PantherMedia / Mihai Barbu (Mihai Barbu)
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Bislang nehmen Verbraucher Preissteigerungen bei Waren relativ gelassen hin, ohne sich im Konsum zu beschränken. Die Unternehmen mit Preissetzungsmacht profitieren. Zalando sieht aber schon Wechsel zu billiger Ware.

Verbraucher scheinen von höheren Preisen für alle möglichen Produkte – von Luxusautos bis Bier – bislang unbeeindruckt zu sein. Unternehmen wie Anheuser-Busch InBev und BMW sind trotz der konjunkturellen Risiken, die von steigender Inflation, Ukraine-Krieg und Pandemie ausgehen, in der Lage, ihre Gewinne zu steigern.

AB InBev, die größte Brauerei der Welt, meldete am Donnerstag einen Gewinnzuwachs, der fast doppelt so hoch war wie von Analysten erwartet. Bei BMW stieg der Gewinn im ersten Quartal aufgrund der starken Nachfrage nach Luxusautos um zwölf Prozent. Der Umsatz bei der Konkurrentin Stellantis, die aus der Fusion von Fiat Chrysler und Peugeot hervorgegangen ist, stieg aufgrund der starken Nachfrage nach neuen High-End-Modellen wie dem Jeep Grand Cherokee.