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Porträt

Claudia Plakolm: Konservative Erbin der „Generation Kurz“

20220218 Press conference on package of measures adressing psychosocial consequences of Covid 19 crisis among the youth
(c) imago images/SEPA.Media
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Die 27-jährige Staatssekretärin erhält Zivildienst als zusätzliche Agenda. In der ÖVP gilt sie als Zukunftshoffnung.

Ihren rund 14.300 Followern auf Instagram zeigt sie sich mal Posaune spielend bei der Militärmusik, mal in Gesprächsrunden mit ÖVP-Klubchef August Wöginger oder beim Maibaumaufstellen mit Landesrätin Christine Haberlander in Bad Zell. Inklusive Hashtag #jeansjackengang. Und Bilduntertitel: „Every brownie needs a blondie.“

Claudia Plakolm, einst jüngste Nationalratsabgeordnete – sie zog 2017 mit 22 Jahren ein –, weiß, wie Social Media zur Selbstvermarktung funktioniert. Und wie diese mitunter der eigenen Karriere nützt: Die 27-jährige Jugendstaatssekretärin erbt nun von Ex-Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger die Zivildienst-Agenden. Für Lehre soll sie als Klammer zwischen Arbeitsminister Martin Kocher und Bildungsminister Martin Polaschek gespannt werden. Das Ehrenamt bekommt sie ebenfalls von Köstinger dazu. Es ist der bisherige Höhepunkt Plakolms politischer Karriere.