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Energiewende

Grüne: EVN-Tochter bremst Energiewende in Niederösterreich

Für die Grüne Abgeordnete Helga Krismer bringen Verstaatlichungen auch Vorteile. (Archivbild)
Für die Grüne Abgeordnete Helga Krismer bringen Verstaatlichungen auch Vorteile. (Archivbild)APA/ROBERT JAEGER
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Der größte Energieanbieter in Niederösterreich arbeitet nicht im Interesse der Bevölkerung, prangern die Grünen an. Die Zugehörigkeit zu einer Aktiengesellschaft stoppe den Ausbau der Infrastruktur.

Wenn es um die Energiewende geht, heißt es aus fast allen Fraktionen unisono: Es müsse dringend in die Infrastruktur investiert werden und das bald. Insbesondere die Abhängigkeit vom russischen Gas hat gezeigt, dass Österreich auf eigene und vor allem nachhaltige Energie setzen muss – auch hier herrscht Einigkeit.

In der Praxis sieht das allerdings anders aus, meinen die Grünen in Niederösterreich nun. Festgefahrene Strukturen und Verhältnisse würden die Energiewende im Bundesland massiv verlangsamen. Trafos und Leitungen gehören dringend ausgetauscht, seit Jahren passiere aber nichts. Speziell ein bestimmtes Unternehmen ist der Landespartei dabei ein Dorn im Auge: die Netz Niederösterreich GmbH, eine Tochter der EVN. Für deren Zukunft haben die Grünen konkrete Visionen. Präsentiert werden sollen diese am Donnerstag bei einem Sonderlandtag.

EVN-Tochter muss in erster Linie Geld einbringen

Die EVN hatte zuletzt massive Gewinne eingestrichen, während die Energiepreise für den Endverbraucher massiv gestiegen sind. Nach außen hin sorgt das für eine schiefe Optik und Unmut, in Betracht der inneren Abläufe machen die Vorgänge aber durchaus Sinn. Die EVN ist eine Aktiengesellschaft und muss gemäß ihres gesetzlichen Auftrags Gewinne erzielen – sei das durch Preissteigerungen oder Einsparungen.