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Lizenzen

Das Ende einer Ära: Fifa heißt ab 2023 "EA Sports FC"

REUTERS
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Die Verhandlungen um eine Verlängerung der Lizenzen sind gescheitert. Die Fifa wollte knapp 300 Millionen Dollar pro Jahr haben, rund das Doppelte als die Jahre zuvor.

Nach knapp 30 Jahren ist Schluss: Das elektronische Fußball-Spiel Fifa bekommt ab 2023 einen neuen Namen. Laut Entwickler Electronic Arts heißt das Spiel künftig "EA Sports FC". Der Weltverband (Fifa) erklärte am Dienstag, er wolle seine Rechte nicht mehr exklusiv an einen Spieleentwickler vergeben. "Die Verlängerung mit EA Sports ist eine neue Vereinbarung, die Rechte nur für die Kategorie Fußballsimulationen gewährt und breitere Spielrechte für die Fifa und verschiedene Spieleherausgeber freigibt", hieß es.

So wären etwa Kooperationen mit Spielen wie Fortnite oder Virtual-Reality- oder Augmented-Reality-Erfahrungen denkbar. Für die Spieler dürfte es einige Änderungen geben, Weltmeisterschaften sind künftig wohl nicht mehr nachspielbar. Laut EA Sports arbeite man aber weiter mit offiziellen Lizenzpartnern aus dem Profifußball zusammen - etwa für Ligen, Spieler, Stadien und Fußballvereine. In diesem Herbst soll noch eine Version zusammen mit der Fifa erscheinen.

Die "New York Times" berichtete, die Verhandlungen um die Verlängerung der Partnerschaft seien unter anderem an der Geldfrage gescheitert. Die Fifa habe mehr als das Doppelte des bisherigen Betrags von 150 Millionen Dollar pro Jahr haben wollen. EA habe sich auch nicht darauf einlassen wollen, dass die Fifa Lizenzen auf ihren Namen auch in Online-Spielen wie Fortnite verkaufen wollte.

 

(APA/DPA)