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Die Suche nach sicheren Wertanlagen

Qualität und Lage sind die Hauptkriterien für erwartbare Wertsteigerungen. Im Bild das Wiener Gründerzeithaus „The Heritage“, Nähe Schwedenplatz.
Qualität und Lage sind die Hauptkriterien für erwartbare Wertsteigerungen. Im Bild das Wiener Gründerzeithaus „The Heritage“, Nähe Schwedenplatz.beigestellt
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Immo-Boom. In Zeiten galoppierender Inflationsraten und anhaltender Niedrigzinsen stehen bei Anlegern vor allem Immobilien als Instrument zur Wertsicherung im Fokus.

Im April 2022 stiegen die Verbraucherpreise in Österreich um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, in Deutschland um 7,5 Prozent. Die Inflation (lat. „inflatio“ = „aufblähen“) – also wenn die Menge des Geldes schneller zunimmt als die Summe aller Dienstleistungen und produzierten Waren – nimmt aktuell bedenkliche Ausmaße an. Das Sinken des Geldwertes und der Verlust an Kaufkraft beflügeln zugleich den Wunsch nach einer inflationssicheren Anlage.
Eine Möglichkeit, Ersparnisse zu investieren, ist der Erwerb von Aktien. Dabei stehen hohe Renditechancen dem Risiko eines Totalverlustes gegenüber. Um am Aktienmarkt erfolgreich zu sein, braucht es Marktkompetenz, finanziellen Sachverstand und eine ausreichende Diversifizierung zur Streuung des Risikos. Als gängige Alternative bietet sich Gold an. Die oftmals angeführten Vorteilen als Krisenwährung, stabilisierendes Element in einem Anlageportfolio und knappes Gut, das anders als Papiergeld nicht beliebig vermehrt werden kann, sind in der breiten Öffentlichkeit bekannter als gewisse „Problemzonen“. So birgt Gold ein Währungsrisiko, da es in US-Dollar gehandelt wird und beim Verkauf in Euro umgetauscht werden muss. Kursgewinne werden zudem erst schlagend, wenn sie Kosten wie anfallende Kauf- und Verkaufsgebühren, eventuelle Versand- oder Bankschließfachkosten sowie die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis abdecken. Nicht vernachlässigbar sind auch die Schwankungen des Goldpreises, der an Rohstoffbörsen durch das weltweite Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. In den letzten 20 Jahren pendelte der Goldpreis zwischen rund 300 und 1750 Euro. Gerade in der Zeit rund um die Finanzkrise der Coronapandemie schlugen die Preise teils heftig in beide Richtungen aus.

Inflationsschutz je Nutzung

Wenn Nullzinsensparen keine Option ist, eine spekulative Aktien- oder Krytowährungs-Investition zu risikoreich und Gold mangels laufender Erträge zu unattraktiv erscheint, bietet sich das Investieren in Immobilien an. Argumente für das sogenannte „Betongold“ finden sich speziell in Anbetracht der aktuell galoppierender Inflationsraten, wie Investment Manager Hauke Brede erläutert: „Bei einer Inflation steigt die Immobilie, ebenso wie andere Produkte, im Preis. Währenddessen verliert hingegen das Geld an Wert. Oftmals ist die Rede von einem Ausgleich der Geldentwertung durch die im Preis steigenden Immobilien.“ Wurde eine Immobilie finanziert, kann sich laut dem Finanzbeirat der deutschen Plattform für digitale Immobilieninvestments Exporo eine Inflation gleich doppelt positiv darauf auswirken: „Da der Nennwert der Schulden gleich bleibt und der tatsächliche Wert der Schulden durch die Geldentwertung sinkt, steigt gleichzeitig der Wert der Immobilie.“
Wie sehr ein Inflationsschutz durch Immobilien gegeben ist, hängt in der Regel davon ab, wie die Immobilie genutzt wird. Zu unterscheiden ist vor allem zwischen einer selbstgenutzten und nicht selbstgenutzten Immobilie. Insbesondere Erstere bieten grundsätzlich guten Schutz vor den Auswirkungen der Inflation: Eigentümer profitieren von der Wertsteigerung des Sachwertes, während ihnen als Bewohnern keine nennenswerten Kosten entstehen. Eine andere Gemengelage ergibt sich hingegen bei vermieteten Immobilien. Selbst bei ansteigendem Wert der Objekte sinkt in Inflationszeiten zugleich der Wert der Geldeinnahmen, die der Vermieter aus der Miete und den Betriebskostenzahlungen lukriert. Die Erhöhung der Mieten als Ausgleichsmaßnahme ist einerseits nicht so einfach durchsetzbar und birgt andererseits das Risiko, Mieter zu verlieren. Die Höhe des Risikos ist dabei vor allem von der Lage- und Gebäudequalität abhängig.

Varianten der Kapitalanlage

Dass sich Immobilien als Kapitalanlage seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen, ist vor allem dem beständigen Niedrigzinsenniveau geschuldet. Die Anlagemöglichkeiten sind diverser Natur. Als direkte Geldanlage bietet sich der Kauf bzw. Neubau einer Immobilie an, um in der Folge durch Mieterlöse oder späteren Verkauf eine attraktive Rendite zu erzielen. Für Kleinanleger ohne professionelle Infrastruktur ist diese Variante allerdings nur bedingt empfehlenswert. Dagegen sprechen ein (objektbedingter) hoher Kaufpreis, die anfallen Nebenkosten (Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchgebühren sowie Maklerprovision) sowie die Aufwendungen für eine professionelle Haus- oder Wohnungsverwaltung. Eine taugliche Alternative zum Immobilienkauf stellen Immobilienfonds dar. Anleger haben die Wahl zwischen offenen Fonds, bei denen sie selbst über die Höhe der angelegten, jederzeit aufstock- oder verkaufbaren Anträge entscheiden, und geschlossenen Fonds. Letztere werden geschlossen (keine Zu- oder Abkäufe mehr möglich), wenn der benötigte Investitionsbeitrag für das Vorhaben erreicht wurde. Als zeitgemäße Form der Kapitalanlage in Immobilien gilt zudem Crowdinvesting. Hierbei investieren viele Menschen, die Crowd, als Gruppe und in digitaler Form mit relativ kleinen Summen in die Realisierung eines Projektes, das jeder für sich allein nicht hätte umsetzen können. Anders als beim Crowdfunding geht es hier darum, Gewinne mit seinem angelegten Geld zu erzielen.

Argument Wertbeständigkeit

Was die Immobilie als Kapitalanlage – ob zur Vermietung, zum Weiterverkauf oder zur späteren Eigennutzung – in den letzten Jahren so attraktiv macht, ist vor allem die Aussicht auf eine stabile Wertbeständigkeit. Als Anhaltspunkt dafür dienen etwa Daten zur Wertsteigerung von Immobilien in den letzten zehn Jahren. So zeigt in Deutschland der Hauspreisindex laut Statistischem Bundesamt eine Verdoppelung der Preise zwischen 2012 und 2022 an. Ähnliche Zahlen liefert der von der Oesterreichischen Nationalbank veröffentlichte Wohnimmobilienpreisindex.
„Eine Trendwende könnten nur deutliche Kreditzinsanstiege einleiten. Aber bis dahin werden wohl noch mehrere Jahre vergehen, sofern nicht in der Europäischen Zentralbank ein rascher Schwenk hin zur Inflationsbekämpfung folgt“, meinen dazu die Wohnbaufinanzexperten von Infina. Deren Fazit: „Der Immobilien-Boom in der heutigen Form hat vielleicht ein Ablaufdatum, das jedoch noch nicht seriös prognostiziert werden kann.“ Bis dorthin dürfe davon ausgegangen werden, dass die Wertsteigerung von qualitativ hochwertigen Immobilien in guten Lagen andauert.

3SI IMMOGROUP

Die 3SI Immogroup ist ein seit drei Generationen bestehendes Wiener Familienunternehmen, das sich auf die umfassende Revitalisierung und Entwicklung von Zinshäusern sowie den hochwertigen Ausbau von Dachböden spezialisiert hat. Neben der Sanierung historischer Bausubstanz trägt die 3SI Immogroup als Bauträger seit Jahren auch aktiv zu nachhaltiger Wohnraumschaffung im Neubausegment bei.

Das Familienunternehmen 3SI Immogroup ist neben dem Kernmarkt Wien auch in Salzburg, Graz, Linz und weiteren urbanen Gebieten Österreichs aktiv. Erworben werden neben Zinshäusern auch Grundstücke. Der Immobilienentwickler hat seinen Firmensitz im Herzen der Wiener Innenstadt und beschäftigt über 50 Personen.

www.3si.at

INFORMATION

Die Seite entstand mit finanzieller Unterstützung der 3SI Immogroup.