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Interview

Rendi-Wagner: "Es geht nicht darum, was Rendi-Wagner will"

Rendi-Wagner fürchtet keine Querschüsse
Rendi-Wagner fürchtet keine Querschüsse(c) imago
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Den Ukraine-Besuch von Kanzler Nehammer nennt SPÖ-Chefin Rendi-Wagner eine ergebnislose PR-Aktion, Türkis-Grün attestiert sie Auflösungserscheinungen - die nächste Wahl will sie gewinnen.

Deutschland debattiert derzeit über zwei offene Briefe an Kanzler Scholz: einen für, einen gegen die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Welchen würden Sie unterschreiben?

Pamela Rendi-Wagner: So verständlich der Wunsch nach Waffen zur Verteidigung der Ukraine ist: Mir fehlt dieselbe Intensität und Anstrengung seitens Europas, wenn es darum geht, wie wir auf diplomatischen Wege aus diesem Krieg herauskommen. Waffen und Sanktionspakete werden mittelfristig nicht reichen, diesen Krieg zu beenden.

Das heißt, Sie sind gegen zusätzliche Waffen?

Das ist keine Frage von Entweder-Oder. Es wird beides brauchen. Aber nur zu sagen: Hier habt ihr Waffen, kämpft bis ihr umfällt, kann nicht die Einstellung Europas sein.

Österreichs Kanzler Karl Nehammer würde jetzt wohl sagen, er habe es ja probiert mit Gesprächen bei Putin, bei Selenskij.