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New Work

Vorsicht vor der Beschleunigungsfalle

(c) Marin Goleminov
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Die Pandemie hat die Art und Weise, wie in Unternehmen gearbeitet wird, stark verändert. Nicht nur zum Guten: Die Zahl der überforderten Organisationen ist deutlich gestiegen.

Eines kam beim St. Gallen Symposium vor wenigen Tagen deutlich zum Ausdruck: New Work ist noch lang nicht in allen Organisationen angekommen. Auch wenn die durch Corona deutlich veränderten Arbeitsbedingungen ein Booster waren.

Regelmäßig befrage sie mit ihrem Team 20.000 Menschen zum Thema Arbeit, sagt Heike Bruch, Professorin am Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen, bei dem Symposium, das sich speziell an künftige Führungskräfte richtete: Für 26 Prozent der Befragten Wissensarbeitenden war Home-Office bereits vor Corona gelebte Praxis, jetzt ist es für 56 Prozent ein Thema. Umgekehrt sind 44 Prozent weiterhin davon abgeschnitten.

„Am stärksten belastet fühlt sich die Gen Z“

Heike Bruch

Gleichzeitig kämpft mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden mit den Konsequenzen des Home-Office: Einsamkeit, Techno-Stress, Belastung am Limit.