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Staatsbürgerschaft

AK will Einbürgerung für im Inland geborene Kinder

Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl unternimmt einen neuen Vorstoß für erleichterte Einbürgerungen.
Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl unternimmt einen neuen Vorstoß für erleichterte Einbürgerungen.(c) APA/TOBIAS STEINMAURER
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Die Arbeiterkammer will die Hürden für Einbürgerungen senken – ist bei ihren Forderungen aber eher zurückhaltend.

Wien. Vor einem Jahr hatte die SPÖ eine Initiative für leichtere Einbürgerungen gestartet. Die ÖVP hat sich damals vehement dagegen ausgesprochen, das Thema ist dann letztlich – wohl auch angesichts der Ereignisse von Coronapandemie bis zu diversen Regierungsumbildungen – im Sand verlaufen. Nun unternimmt die mit der SPÖ eng verwobene Arbeiterkammer einen neuen Anlauf.

Das höchste Gremium der Arbeiterkammer Wien, die Vollversammlung, hat vergangene Woche mehrere Forderungen beschlossen. So sollen im Inland geborene Kinder nach fünf Jahren die Staatsbürgerschaft erhalten können, wenn sich zumindest ein Elternteil rechtmäßig im Land aufhält. Dasselbe soll für Kinder gelten, die die Hälfte der Schulpflicht im Inland absolviert haben. Zudem sollen die Verfahren beschleunigt und die Kosten gesenkt werden, so die Arbeiterkammer.