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Mobilfunk

Konzern aus Abu Dhabi wird größter Vodafone-Aktionär

Der britische Telekomkonzern Vodafone bekommt einen neuen Großaktionär.

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten beheimatete Emirates Telecommunications Group Company (e&) gab am Wochenende den Erwerb von 9,8 Prozent für 4,4 Milliarden US-Dollar (4,24 Mrd. Euro) bekannt. Damit ist der Käufer auf einen Schlag größter Aktionär der Briten. Laut Bloomberg dürfte der Kaufpreis bei 130 britischen Pence gelegen sein, einem Aufschlag von zehn Prozent auf den Schlusskurs von Freitag.

Der Käufer teilte weiter mit, er wolle ein langfristiger Investor sein. Ein Angebot für die restlichen Vodafone-Anteilscheine sei nicht geplant. Der Zeitpunkt für eine solche Offerte wäre allerdings günstig: Zwar weist der Aktienkurs von Vodafone eine Plus von knapp fünf Prozent seit Jahresbeginn auf, allerdings bewegt er sich damit dennoch nur auf etwa dem hälftigen Niveau seines 2018 erreichten Höchststands.

Vodafone sieht sich derzeit dem Druck des aktivistischen Aktionärs Cevian Capital ausgesetzt. Dieser will durch eine Vereinfachung des Geschäfts und verschiedene Transaktion den Gewinn der Briten erhöhen.

(APA/dpa)