Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Offenheit

Britney Spears erleidet Fehlgeburt

Das Paar bittet um Privatsphäre.
Das Paar bittet um Privatsphäre.(c) IMAGO/NurPhoto (Image Press Agency)
  • Drucken

Sängerin Britney Spears und ihr Verlobter Sam Asghari haben ihr Baby verloren. Das hat das Paar am Wochenende via Instagram bekannt gegeben. Vom Kinderwunsch verabschieden werde man sich nicht.

Vor etwa einem Monat, und damit fünf Monate nachdem die Vormundschaft über sie aufgehoben worden war, gab Popikone Britney Spears ihre Schwangerschaft bekannt. Am Sonntag schrieb die 40-Jährige auf Instagram, sie habe ihr Baby verloren. „In tiefster Trauer müssen wir mitteilen, dass wir unser Wunder-Baby in einer frühen Phase der Schwangerschaft verloren haben“, hieß es in dem Post. Sie sei dankbar für das, was sie mit ihrem Verlobten Sam Asghari habe. Von dem Plan, die Familie zu vergrößern, will sich das Paar aber nicht verabschieden. „Wir werden weiter versuchen, unsere Familie zu erweitern“, liest es sich auf der Social-Media-Plattform. Die Liebe zueinander gebe ihnen Kraft. In der Kommentarspalte gibt sich Asghari zuversichtlich: „Wir werden bald ein Wunder erleben.“

Schon im April äußerte sich der 28-Jährige zur Aussicht, Vater zu werden. Er habe sich das immer gewünscht und er werde es nicht auf die leichte Schulter nehmen, hieß es damals auf Instagram. „Das ist der wichtigste Job, den ich jemals machen werde.“ Angesichts des traurigen Ereignisses bat das Paar um die Achtung seiner „Privatsphäre in dieser schwierigen Zeit“. Etliche Fans und andere Prominente, darunter Paris Hilton und Christina Perri, drückten in Kommentaren ihr Mitgefühl aus.

 

In den vergangenen Jahren sprachen bereits andere prominente Frauen offen über ihre Fehlgeburten - für viele sei es ein Schritt in Richtung Normalisierung eines Themas, das viele Paare betrifft. So endet etwa jede sechste Schwangerschaft mit dem frühzeitigen Verlust des Kindes. Offen gesprochen wird darüber kaum. Meghan Markle appellierte erst 2020 in einem Essay für die „New York Times“ für einen bewussteren Umgang. Auch sie erlitt eine Fehlgeburt. Model Chrissy Teigen und ihr Ehemann John Legend schrieben damals auf Instagram von Schmerzen, die sie „noch nie zuvor gefühlt haben“. Ein Foto zeigte das Model weinend auf ihrem Krankenhausbett.

Autorin Hilaria Baldwin, Ehefrau des Schauspielers Alec Baldwin, der erst kürzlich aufgrund des tödlichen Zwischenfalls beim Dreh eines Western enorme Medienpräsenz erlangte, hat bereits 2019 ihre Fehlgeburt via Instagram öffentlich gemacht. „Es gab keinen Herzschlag mehr... es ist also vorbei“, schreib die heute 37-Jährige unter ihren Post und fügte hinzu: „Ich möchte daran mitwirken, dass sich die Einsicht durchsetzt, dass Fehlgeburten etwas Normales sind und nicht stigmatisiert werden sollten.“ 

(evdin)