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Wie am besten die Hitze draußen lassen? Bauliche Maßnahmen können dabei helfen.
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Raumkühlung: Smart kühlen, cool sparen

Klimaanlagen zu vermeiden oder smart zu nutzen ist in den meisten Wohnungen möglich. Tipps und Beispiele.

Es wird wieder heiß, der Griff zur Klimaanlage führt oft zur schnellen, aber nicht friktionsfreien Erlösung. Denn man weiß: „Klimaanlagen verschärfen das Problem, da sie wie ein Kühlschrank 50 bis 60 Grad heiße Luft in die Umgebung abgeben und außerdem zu einer ziemlichen Schallbelästigung führen“, erläutert Alexandra Bauer, stellvertretende Leiterin der Hauskunft, einer Beratungsstelle des Wiener Wohnfonds.

Man kann sich vorstellen, was es etwa in einem klassischen Gründerzeithof bedeuten würde, wären alle Wohnungen mit Klimaanlagen bestückt: „Das würde zu großem Lärm führen, die Luft im Hof würde sich unglaublich aufheizen“, erklärt Bauer. Abgesehen davon, dass Klimaanlagen mehr Energie verbrauchen als Heizgeräte im Winter, was in Zeiten des Energiesparens kontraproduktiv ist, ganz zu schweigen von der angespannten Situation auf dem Energiemarkt.

Hitze mit Rollo abfangen

„Ein gutes Baukonzept ist eine sehr gute Alternative. Man kann auch anders bauen, also gut isoliert, verschattet, mit außen liegendem Sonnenschutz. So dass ich über die Fenster keine solaren Gewinne habe, die ich dann wieder aufwendig mit einer Klimaanlage nach draußen bringen muss“, erläutert Daniel de Graaf vom deutschen Umweltbundesamt.

Gleiches meint auch Bauer: „Die beste Maßnahme wäre, die Wärme gleich gar nicht ins Haus zu lassen, was etwa mit baulichen Maßnahmen wie guter Dämmung beziehungsweise thermischer Sanierung erreicht werden kann.