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„Objektiv“-Preis: „Das ist kein ernst zu nehmender Fotopreis mehr“

++ HANDOUT ++ ´OBJEKTIV PRESSEFOTOPREIS 2022´ - �STERREICHS PRESSEFOTO DES JAHRES / SIEGERIN IN DER KATEGORIE KULTUR VON NINA STRASSER ++ ACHTUNG SPERRFRIST DIENSTAG, 17.05.22, 19:00 UHR ++
Nina Strasser porträtierte die iranische Musikerin Mona Matbou Riahi und siegte in der Kategorie "Kultur"(c) APA/NINA STRASSER
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Heuer wird der Preis der österreichischen Pressefotografie zum ersten Mal von der Wirtschaftskammer allein ausgerichtet. Unter den Fotografen gibt es Unmut. Mancher fürchtet gar „Message Control“.

Der „Objektiv“ galt als wichtigster Preis für österreichische Pressefotografen – bisher. Denn heuer gibt es heftige Kritik aus der Branche. Zum ersten Mal seit der Einführung 2006 wird er nicht mehr von der APA (Austria Presse Agentur) ausgerichtet. Sondern diese hat ihn mit 2020 an die Bundesinnung der Berufsfotografen in der Wirtschaftskammer weitergereicht. Heuer gibt es keinen Hauptpreis mehr, sondern Sieger in vier zusammengewürfelt wirkenden Kategorien: In "Chronik, Wirtschaft, Umwelt" siegte Reuters-Fotografin Lisi Niesner. Ihr Bild des Infektiologen Christoph Wenisch, der nach seiner ersten Corona-Impfung seine Faust in die Höhe reckt, schaffte es auch auf das Cover der "New York Times".

In der Kategorie „Sport" ausgezeichnet wird Helmut Ploberger für sein in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ abgedruckte Foto von zwei Läufern bei einem Leichtathletik-Wettbewerb in Vorarlberg: Sie halten sich nahezu exakt an den Zwei-Meter-Abstand auf einem Banner im Hintergrund. Hans Ringhofer siegte in der Kategorie „Innenpolitik“ mit dem Foto eines Mannes in Horrorclown-Maske auf einer Corona-Demo, das in „News“ und im ORF zu sehen war.